Yoga – Das Zaubermittel zu deinem Mami-Glück

Bevor du mit dem Schwangerschafts-Yoga beginnst, schaffe dir eine gemütliche Atmosphäre – am besten mit Entspannungsmusik. Schau, dass du Polster, Klotz, Rolle und eine Decke griffbereit hast und stelle dir ruhig etwas zum Trinken (Wasser oder Tee) in die Nähe.

Yoga: Ein Zaubermittel zur Vorbereitung auf die Geburt

Yoga unterstützt werdende Mütter bei der Geburtsvorbereitung durch gezielte Yogapositionen. Sie helfen den Hüft- und Beckenbodenbereich zu öffnen und die Beine zu stärken. Im Folgenden findet ihr drei wertvolle Haltungen dazu:

  1. Malasana – Die tiefe Hocke

Hierfür gehst du tief in die Hocke, sodass deine Knie über den Zehenspitzen sind. Deine Füße stellst du flach auf dem Boden. Zur Unterstützung kannst du dir ein Yogapolster unter dein Gesäß legen. Dein Rücken sollte in dieser Position gerade, dein Brustbereich geöffnet sein. Halte die Übung 2 bis 3 Minuten. Die tiefe Hocke verbessert während der Schwangerschaft die Verdauung und verhindert Rückenschmerzen. Außerdem weitet sich in dieser Position der Geburtskanal.

  1. Supta Baddha Konasana – Der Schmetterling

Der liegende Schmetterling ist eine Position aus dem Yin-Yoga. In dieser Position kannst du 5 bis 7 Minuten verweilen. Du legst dich mit deinem Kopf und deiner Wirbelsäule auf ein Polster und bringst deine Füße aneinander. Verspürst du ein leichtes Ziehen in der Hüfte, kannst du dir als Stütze einen Klotz unter die Knie legen.

  1. Savasana – Endentspannung

Die Endentspannung ist eine typische und sehr schöne Übung im Yoga. Doch Vorsicht: Schwangere sollten sich ab ihrer 24. Schwangerschaftswoche nicht mehr auf den Rücken legen. Am besten legt ihr euch einfach auf die Seite und macht es euch gemütlich. Häufig empfiehlt es sich, ein Kissen zwischen die Beine zu legen, um die Hüfte zu entspannen. Danach gilt: Augen schließen, tief ein- und ausatmen und für zehn Minuten die Ruhe genießen.

Selbstvertrauen ist das A und O

Mein Rat an alle werdenden Mütter da draußen: Hört auf euren Körper. Nehmt jeden Druck raus und vertraut eurer Intuition. Spürt in euch hinein und tut nichts, was euch nicht richtig vorkommt. Warum ich euch das erzähle? Weil jede Frau und jede Schwangerschaft anders ist. Keiner weiß besser, was euch guttut, als ihr selbst.

Bis bald im Studio, dein YogaStreet-Team

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