Warum dir Yoga in der Schwangerschaft gut tut!

Jede von Euch, die schon einmal eine Tupperparty besucht hat kennt ihn, diesen Moment, in dem die Tupper-Beraterin eine besonders teure Schale in die Höhe hebt und folgenden Satz zum Besten gibt: „Ihr wisst ja, ich empfehle Euch nicht alles. Aber dieses Produkt habe ich selbst getestet und es ist unverzichtbar…“ Ein wenig wie eben diese Beraterin fühle ich mich, wenn ich dir davon erzähle, warum Yoga in der Schwangerschaft gut für jede werdende Mami ist.                   

Denn auch ich empfehle nur, was ich selbst getestet und für gut befunden habe. Mein yogischer Feldversuch startete im Jahr 2005 und zwar in den ich kein Yoga machte. Yoga war einfach noch kein Teil meines Lebens und um ehrlich zu sein, hätte ich auch gar nicht gewusst, wo ich einen passenden Kurs für mich hätte finden können. Ich besuchte also einen ganz klassischen Geburts-Vorbereitungskurs. Ließ mir von meinem Mann den Rücken kraulen, wickelte Püppchen auf niedrigen Tischchen und versuchte in den Bauch zu atmen. Mit diesem Köfferchen voller Erfahrungen ging ich also in den Kreißsaal, gebar meinen Sohn – und fühlte mich aus Kreuz gelegt.  

DAS sollte mich auf die Geburt vorbereiten? Ich war mir sicher, nichts auf dieser Welt hätte mich für diese Urgewalt fit gemacht und noch Jahre danach erzählte ich von Geburt Nr.1 wie Opa vom Krieg…bis sich Sohn Nr.2 knapp 4 Jahre später ankündigte.      

Also, auf in den Kampf. Zumindest wusste ich jetzt was ich nicht wollte und so begab ich mich in die Hände einer tollen Hebamme, die mir wiederum den Tip gab, es einfach mal mit Schwangeren-Yoga zu probieren. Ich nahm den Tip gerne an und auch, wenn das Yoga, das ich meinen Yoginis heute in der Schwangerschaft lehre ein anderes ist, als das was ich damals übte, begriff ich.

Ich begriff, dass man seinem Kind nie wieder so nah ist, wie in diesen neun wundervollen Monaten. Ich begriff wie man atmet und ich begann meinen Körper zu begreifen. Was er kann, was es möchte und wie ich ihm Gutes tue.

Dementsprechend gestaltet sich Geburt Nr. 2 ungleich schöner als die meines 1. Kindes  und als ich ich mich dann zwei Jahre später zum Yogalehrer ausbilden ließ, wusste ich sofort welches Yoga unterrichten wollte – Prenatal-Yoga . Und so begann ich direkt nach bestandener Ausbildung in einer Hebammen Praxis Schwangeren Frauen Yoga zu vermitteln. Und ich entwickelte meine ganz eigene Passion. Ich durfte Frauen erklären, wie sie ihren Atem als Werkzeug benutzen können um ihr Baby ganz bewusst mit Sauerstoff zu versorgen. Ihnen zeigen zu welchen Bewegungen Ihre Rundungen noch in der Lage sind.

Ich durfte lehren wie man entspannt und ganz bewusst mit dem Baby in Kontakt tritt, damit man sich als Einheit erkennt. In der Schwangerschaft und unter der Geburt. Dann wurde ich mit Sohn Nr. 3 schwanger und von Beginn an waren Baby Nr. 3 und ich eine yogische Einheit. Wir hatten entspannte neun Monate und standen bis zur 39. Schwangerschaftswoche auf der Yoga Matte um anderen Mamis zu zeigen, was auch unsere Rundungen so alles können.              

Seine Geburt war ein Geschenk in dem ich ganz bewusst erleben konnte, was ich meinen Schwangeren Yoginis die zurück liegenden Jahre unterrichtet habe. Natürlich taten Wehen immer noch weh, aber durch meine erlernten Asanas (Körperübungen) wusste ich, welche Positionen mir gut taten. Ich wusste wie ich die Wehenpausen nutzen konnte um auch in kurzen Momenten zu entspannen. Ich sang Mantras um meine Baby zu verabschieden und zu begrüßen. Und vor allem hatte ich durch das Pranayama (Atemübungen) gelernt, dass Wehen nicht bloß Schmerzen sind, sondern die Möglichkeit mein Baby auf die Welt zu atmen. All dies sind die Gründe, warum ich Euch Schwangerenyoga empfehlen möchte. Also, dieses Produkt habe ich selbst getestet und halte es für unverzichtbar ;-). Wir sehen uns auf der Matte, ich freue mich auf dich! 

OM AN LOVE
Anke

2 Kommentare
  • megagam
    Posted at 11:16h, 29 Mai Antworten

    Your means of describing all in this paragraph is genuinely
    good, all can easily understand it, Thanks a lot.

    • admin
      Posted at 11:29h, 29 Mai Antworten

      Thank you 🙂

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