Die Falle der Insta-Yogis

Schaut man sich auf Instagram um, sieht man, dass Yogaposen unheimlich beliebt sind. Auch Hashtags gibt es viele und Influencer sowie Yogalehrer vermarkten sich mit einer Mischung aus spirituellen Weisheiten und akrobatischen Figuren.

Doch eines vorab: Du musst Yoga nicht in den Bergen oder an weißen Sandstränden praktizieren. Ebenso wenig musst du super gelenkig sein oder das schickeste Yoga-Outfit tragen. Was zählt, ist, dass du dich wohlfühlst.

Tschüss Vorurteile, hallo Fakten

Leider gibt es immer noch viel zu viele Menschen, die glauben, Yoga sei nur ein Trend oder eine Art esoterische Entspannungsmethode und deshalb nur etwas für spirituelle Leute. Das stimmt nicht! Bereits seit den 1960er Jahren steigt die Anzahl an Yogainteressierten und auch immer mehr Leistungssportler setzen auf die positive Wirkung von Yoga.

Yogaübungen in Mannschaftstraining integrieren

Ob Fußballer, Reiter, Basketballer oder Tennisspieler, Profisportler sind oft mentalen und körperlichen Extremsituationen ausgesetzt, die sie dank Yoga leichter bewältigen können. Und wer hätte es gedacht: Bereits zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Jahr 2006 hatte der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann Yogaübungen in das Trainingsprogramm mit aufgenommen. Und nicht nur unsere deutsche Nationalmannschaft, auch Dirk Nowitzki, ehemaliger NBA-Basketballspieler, praktizierte während seiner gesamten Karriere Yoga.

Was Yoga mit uns macht

Yoga hat unzählige Effekte auf unsere Gesundheit. Zum einen wirken Asanas, Meditationstechniken und Pranayama (so heißen die Atemübungen) gegen Stress. Auch hilft Yoga bei der Symptombekämpfung von Erkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck. Wer regelmäßig Yoga praktiziert, beugt starke Nervosität und Schlaflosigkeit vor. Gleichzeitig stärkt Yoga das Herz-Kreislaufsystem, regt die Blutzirkulation an und erhöht unsere Konzentrationsfähigkeit.

Höchste Zeit, die Klischees über Bord zu werfen.

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